Rasseportrait
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Herkunft:

Wie ihr Name bereits verrät, hat die Burma-Katze ihren Ursprung in Burma, dem heutigen Myanmar, das zwischen Thailand, Laos und China im „Goldenen Dreieck“ liegt. Dort lebten diese braunen Katzen mit den leuchtenden gelben Augen unter dem Namen "Thong Daeng" (Kupferkatze, gelehrige Schönheit) und wurden von den Tempelgelehrten als "Glückskatzen" verehrt.

Wahrscheinlich 1930 erhielt der Nervenarzt Dr. Joseph C. Thompson seine erste Burma-Katze „Wong Mau“, die als Stammmutter der nun neu entstehenden Katzenrasse gilt. Da es keinen passenden Deckkater gab, suchte man ihr einen Kavalier aus der Rasse, die der ihren am ähnlichsten war, nämlich einen Seal-Point-Siamkater. Die Jungen aus diesem Wurf waren Hybriden und sahen den heutigen Tonkanesen ähnlich.

1936 wurden die Nachkommen Wong Maus in Amerika offiziell als neue Rasse anerkannt. 1949 gelangten die ersten Burma-Katzen nach England und eroberten die Herzen der Katzenliebhaber. Doch erst 1965 kam diese außergewöhnliche Katze über Dänemark nach Deutschland.  

Neben den Siamesen zählen sie zu den ältesten orientalischen Katzenrassen in Europa und es gibt sie in zahlreichen Farben.

Charakter

Viele Liebhaber dieser Rasse sagen "Einmal Burma, immer Burma". Zu Recht wird sie oft als "Hundekatze" bezeichnet , denn eine Burma liebt ihre Menschen und möchte das Leben mit ihnen teilen und an allen Aktivitäten im Haushalt teilnehmen. Auch ihre Treue und Apportierfreude haben ihr diesen Beinamen eingebracht. 

Eine Burma verlangt jedoch auch viel Aufmerksamkeit, ist verspielt, neugierig, aktiv und ungern allein. Kann man es nicht vermeiden, sie tagsüber alleine zu lassen, sollte über eine zweite Katze nachgedacht werden, die ihr Gesellschaft leistet, mit ihr spielt und schmust. Wer einmal die wilden Verfolgungsjagden, spielerischen Kabbeleien gesehen hat, und  wie Burmesen zufriedene aneinandergekuschelt einschlafen, wird sich sowieso für zwei Katzen entscheiden wollen.

Rassestandard:

Kopf: kurzer, stumpfer Keil, oben gerundet und schön breit zwischen den mittelgroßen, weit auseinander liegenden Ohren, die im Ansatz breit sind, mit leicht gerundeten Spitzen, im Profil gesehen leicht nach vorne geneigt. Weitgesetzte Backenknochen. Breiter Kiefer, kräftiges Kinn. Die Nase mit deutlichem Stop. 

Augen: groß, mandelförmig, weit auseinander, leuchtend. Alle Schattierungen von Chartreuse bis Bernstein, wobei goldenes Gelb bevorzugt wird.

Körperbau: mittelgroß, kompakt, recht muskulös, schwerer als das Aussehen vorgibt. Die Brust ist kräftig und im Profil gerundet. Gerader Rücken. Beine relativ schlank, Hinterbeine etwas kürzer als die vorderen. Zierliche und ovale Pfoten.

Schwanz: mitteldick an der Wurzel, gerade, mittelang, mit abgerundeter Spitze.

Fell: kurz, fein, seidig, eng anliegend, fast ohne Unterwolle und von klarer Farbe. Bei chocolate und lilac dürfen die Points etwas dunkler sein, ein einheitlicher Farbton ist jedoch wünschenswert.

Farben: braun, blau, chocolate, lilac, rot, creme, braun-tortie, blau-tortie, chocolate-tortielilac-tortie (tortie: mit rot oder creme vermischt).