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Rasseportrait |
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Herkunft: Wie
ihr Name bereits verrät, hat die Burma-Katze ihren Ursprung in Burma, dem
heutigen Myanmar, das zwischen Thailand, Laos und China im „Goldenen
Dreieck“ liegt. Wahrscheinlich
1930 erhielt der Nervenarzt Dr. Joseph C. Thompson seine erste Burma-Katze „Wong
Mau“, die als Stammmutter der nun neu entstehenden Katzenrasse gilt. 1936
wurden die Nachkommen Wong Maus in Amerika offiziell als neue Rasse anerkannt. Neben den Siamesen zählen sie zu den ältesten orientalischen Katzenrassen in Europa und es gibt sie in zahlreichen Farben. Charakter: Viele Liebhaber dieser Rasse sagen "Einmal Burma, immer Burma". Zu Recht wird sie oft als "Hundekatze" bezeichnet , denn eine Burma liebt ihre Menschen und möchte das Leben mit ihnen teilen und an allen Aktivitäten im Haushalt teilnehmen. Auch ihre Treue und Apportierfreude haben ihr diesen Beinamen eingebracht. Eine Burma verlangt jedoch auch viel Aufmerksamkeit, ist verspielt, neugierig, aktiv und ungern allein. Kann man es nicht vermeiden, sie tagsüber alleine zu lassen, sollte über eine zweite Katze nachgedacht werden, die ihr Gesellschaft leistet, mit ihr spielt und schmust. Wer einmal die wilden Verfolgungsjagden, spielerischen Kabbeleien gesehen hat, und wie Burmesen zufriedene aneinandergekuschelt einschlafen, wird sich sowieso für zwei Katzen entscheiden wollen. Rassestandard: Kopf: kurzer, stumpfer Keil, oben gerundet und schön breit zwischen den mittelgroßen, weit auseinander liegenden Ohren, die im Ansatz breit sind, mit leicht gerundeten Spitzen, im Profil gesehen leicht nach vorne geneigt. Weitgesetzte Backenknochen. Breiter Kiefer, kräftiges Kinn. Die Nase mit deutlichem Stop. Augen:
groß, mandelförmig, weit auseinander, leuchtend. Alle Schattierungen von
Chartreuse bis Bernstein, wobei goldenes Gelb bevorzugt wird. Körperbau:
mittelgroß, kompakt, recht
muskulös, schwerer als das Aussehen vorgibt. Die Brust ist kräftig und im
Profil gerundet. Gerader Rücken. Beine relativ schlank, Hinterbeine etwas kürzer
als die vorderen. Schwanz:
mitteldick an der Wurzel, gerade, mittelang, mit abgerundeter Spitze. Fell: kurz, fein, seidig, eng anliegend, fast ohne Unterwolle und von klarer Farbe. Bei chocolate und lilac dürfen die Points etwas dunkler sein, ein einheitlicher Farbton ist jedoch wünschenswert. Farben: braun, blau, chocolate, lilac, rot, creme, braun-tortie, blau-tortie, chocolate-tortie, lilac-tortie (tortie: mit rot oder creme vermischt). |